Kursleitung

Katharina Schmidt ist aufgewachsen in einem fränkischen Dorf, das zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft mehr als 30% jüdische Einwohner hatte. Für sie war die Auseinandersetzung mit der Ausgrenzung und Vernichtung von Menschen, die „anders“ sind, ein frühes Lebensthema. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit den Folgen des Holocaust auseinander, erstmals besuchte sie das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz 1987, 2010 nahm sie am Auschwitz-Retreat der Zen-Peacemaker teil. Selbst Tocher kriegstraumatisierter Eltern sind ihr Heilungswege bezüglich der ererbten Narben wichtig; in diesem Rahmen beschäftigt sie sich intensiv mit verschiedenen spirituellen Wegen, westlicher Psychologie und Feminismus. Heute arbeitet sie unter anderem in der Flüchtlingshilfe.

Lily Besilly wurde in Westfalen geboren, hat Germanistik und Philosophie studiert und eine Ausbildung zur Schnittmeisterin gemacht. 2008 wurde sie von Sylvia Wetzel zur Meditationslehrerin autorisiert. Sie leitet Meditationskurse unter anderem zur Grünen Tara, einer weiblichen Buddha. Neben ihrer langjährigen Auseinandersetzung mit Kunst und Buddhismus ist ihr das Lernen und Lehren unter Frauen ein besonderes Anliegen. Sie beschäftigt sich auch mit der Verbindung von neuen psychologischen Erkenntnissen mit buddhistischen Ansätzen und deren konkreter Umsetzung. In Berlin und Brandenburg arbeitet sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Mariola Wereszka ist Schülerin von Malgosia Roshi in der Kanzeon Sangha, Polen. Seit vielen Jahren arbeitet sie bei den Zen Peacemakern mit und seit 2007 ist sie im Leitungsteam der Bearing Witness- Retreats in Auschwitz. 2010 und 2011 hat sie an interreligiösen Konferenzen in Amman und Lublin teilgenommen. In der Arbeit als Psychotherapeutin und Coach hat sie seit 10 Jahren Erfahrung. Sie lebt in Krakau.

Sabine Müller lebt in Bremen und arbeitet als Psychotherapeutin in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Traumatherapie und Trauerbegleitung. Seit 2006 ist sie Meditationsschülerin von Sylvia Wetzel. Sie nimmt seit 2013 an Bearing Witness Retreats in Auschwitz teil und fühlt sich dem Ansatz der Zen Peacemaker verbunden. Der Holocaust und die Folgen der eigenen (Nazi-)Familiengeschichte führen in eine intensive Auseinandersetzung mit transgenerationaler Traumatisierung, „vererbter“ Trauer und Gewaltfolgen in der zweiten und dritten Generation nach dem 2.Weltkrieg. Die Frage, wie unser natürliches Potential zum Mitgefühl wach bleiben und sich entfalten kann, leitet sie in ihrer psychologischen Arbeit und auf dem spirituellen Weg.

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